Mehr als 150 Betagte über 70 Jahre aus den beiden Königswinterer Stadtteilen Thomasberg und Heisterbacherrott waren zum Fest der Alten in den „Thomasberger Hof" in Thomasberg gekommen. Die beiden Bürgerfestausschüsse von Thomasberg und Heisterbacherrott waren von der Stadt Königswinter mit der Ausrichtung des Festes der Omas und Opas beauftragt worden. Die Stadt stellte die nötigen Finanzen zur Verfügung. Als Elferrat zogen die beiden Bürgerfestausschüsse in den Saal ein. Sitzungspräsident war Franz Unterstell. Er sprach zu Beginn ein Grußwort nicht nur an die alten Leute, sondern auch an die Ehrengäste: Pfarrer Riem, Pfarrer Kretschmer, Bürgermeister Hank, stellvertretenden Bürgermeister Klümpers und die erschienenen Stadtverordneten.
Ferdi Dohle sang sich als Eisbrecher des Nachmittags in die Herzen der Alten. Dann entwickelte sich auf der Bühne ein karnevalistisches Programm. Nach dem Vortrag von Hans Remig als „Scholjong" erfreuten die Blau-Weißen Husaren mit einem Funkentanz. Viel Beifall erhielten die „Bergklänge" aus Heisterbacherrott für einige Musikdarbietungen, besonders für die „schöne Maid". Mitglieder des Damenkomitees, die die Bewirtung übernommen hatten, sorgten mit ihren gesanglichen Vorträgen für eine echtfröhliche Stimmung. Sie erschienen als die „Strücher Puckele" und als „Nachthemden".
Wilma und Klara Huhn erfreuten als „Frau Krönkel un de Frau Jedöns". Auch die Alten wurden aktiv, als sie aufgerufen wurden, das Tanzbein zu schwingen. Die Eitorfer Musiker spielten extra langsame Melodien für die Omas und Opas. Mit einem besonderen Präsent geehrt wurden die ältesten Festteilnehmer. Sie kamen beide aus dem Stadtteil Heisterbacherrott. Je 91 Jahre alt sind Elisabeth Güls und Rudolf Zajons. Mathias Bröl aus Thomasberg wurde am Tage nach dem Altenfest 88 Jahre alt. Die Grüße der Stadt überbrachte Bürgermeister Hank. St. |